RR vs. Lok Lousberg 4:0

Ach Sportsfreunde, was soll man da sagen… Der Wind blies in den vergangenen Wochen stärker als es sich so manch einer gewünscht hätte. Die Mannschaftsleistung der Rosetten wurde von der Presse bisher nie kritisiert, warum auch, wurden in den letzten Spielen doch immer wieder sensationelle Ergebnisse erzielt. Nur an einem Stürmer, rieb sich die Klatschpresse mehr und mehr auf.

Eine kleine Retrospektive: Als Landesliga-Talent wurde er in die Mannschaft eingekauft – aber zu Beginn wollte es nicht so richtig klappen, sein Spitzname war zunächst „Chancentod“. Aber mit und mit spielte er sich durch seine Schnelligkeit und seine ständige Anspielbereitschaft in die Herzen der Fans. Seine ständigen Forderungen nach dem Ball fand die Krönung im zweiten Kosenamen: Schickmich! Tja, aber jeder Aufstieg hat oft auch einen tiefen Fall zur Folge. In letzter Zeit, gefühlte zwei Jahre, blieb der Trierer Wusler hinter seinen Leistungen weit zurück. Das Gezeter der Boulevard-Presse ließ nicht lange auf sich warten – der Rausschmiss des Spielers aus der Stammelf drohte. Neuverpflichtungen standen auf der Tagesordnung des Vorstandes und auch Spielerbeobachter wurden auf die Pirsch geschickt…

So war es nicht verwunderlich, dass beim Treffpunkt die Stimmung zwischen den Spielern, dem Trainer, Vorstand und Zeugwart nicht besonders freundlich ausfiel – wie das Wetter, eher kalt. Wie sollte man mit der Situation umgehen? Im Vieraugen-Gespräch war dem besagten Spieler im Vorfeld schon nahe gelegt worden, dass er möglicherweise auf der Bank Platz nehmen muss. Aber wie man es von einem Profi erwartet wurde die Entscheidung dem Trainer überlassen…

Zur Anreise:
Die Spielstätte am Bildchen sollte nach sechs Jahren Bunte Liga eigentlich jedem geläufig sein. Dennoch wurde von Matthes die These aufgestellt: „Da haben wir noch nie gespielt, oder?“ Nach der obligatorischen Routenplanung – "Hinter oder vor der Tankstelle die sechste links!" – wurde das Kolonnefahren erneut erprobt – und oh Wunder es hat geklappt, obwohl jeder Fahrer die Strecke eh im Schlaf gefunden hätte!!

Zum Spiel:
Kurz vor Beginn der Partie musste vom Trainer nicht nur eine knallharte Taktik für das zu erwartend schwere Spiel gefunden werden, sondern auch eine Entscheidung über den Einsatz des Sorgenkindes getroffen werden. Die Entscheidung wurde nach Absprache mit dem Zeugwart schnell getroffen. Defensive Gesamt-Ausrichtung und – JA – Schickmich neben Trantow im Sturm. (Noch konnte ja keiner ahnen, welch fabulösen Impuls diese Entscheidung in der geknickten Spielerseele auslösen würde!!! Anm. d. Red.)

Aufstellung:
Es wurde Beton angerührt. Der in den letzen Spielen beinhart verteidigende Björn H. Porsche wurde auf den Liberoposten beordert. Hinter ihm wie schon in den letzten Spielen die Sicherheit in Person, der Fels in der Brandung, die Lebensversicherung auf der Linie: Flying Michael. Als knüppelharte Manndecker wurden Roberto Moneymaker und Don Vosso ernannt. Vor der Abwehr trieb der Schrecken aller Schönspieler sein Unwesen: Rough „Kampfschwein“ Rudi. Im Mittelfeld zelebrierten der Ausnahmespieler Dr. Matthes „the brain“ Aymanns. Als Assistenzarzt im Inneren durfte Chris „Andi“ Möller behilflich sein. Die Flanken wurden vom hart gesottenen Crazy Thommes himself und Fernschuss Phil gepflügt. Im Sturm niemand geringeres als der Schwede Zwän „Fallrückzieher“ Träntouw und das Trierer Urgestein „Schickmich lang du Hans“ Peters…Ron „LongDong“ Kühler begnügte sich freiwillig mit der Bank. Die taktische Ausrichtung war damit klar: Die Gegner nicht ins Spiel kommen lassen! Die Defensive wurde vom Trainer optimal auf die Situation vorbereitet und konnte von Beginn an dem massiven Druck der Lousberger entgegenhalten.

Erste Halbzeit:
Die erste Viertelstunde war kein Pappenstiel. Lok Lousberg lief vom Anpfiff an auf Volldampf. Ein ums andere Mal spielte sich der Gegner in aussichtsreiche Positionen. Die Rosetten fanden eher mäßig ins Spiel. Mit einer Glanzparade in der 15 Minute sicherte Michael den Rosetten das, bis zu diesem Zeitpunkt, geschmeichelte Unentschieden. Erst nach einem hervorragenden Vorstoß von Sven über die linke Seite und einer butterweichen Flanke in die Mitte konnte der gepuschte Trierer Stürmer seine Klasse unter Beweis stellen und per Schienbein zum 1:0 für Rapid einnetzen!!! Zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Die Bemühungen der Lok blieben ergebnislos und die Rosetten verlagerten ihr Spiel auf das legendäre Kontern. (Diese Stärke der Rosetten geht auf den General zurück, der immer zu sagen pflegte: „Lieber einen guten Konter und 1:0 gewinnen, als am Ende müde sein!“) Phillip war es, der drei Spieler eiskalt stehen ließ und dann einen Steilpass auf Marco lenkte, der in jedem Lehrbuch unter: „Zucker!“ oder „Besser geht nicht!“ zu finden wäre. Der eiskalte Schweinehund von der Mosel versenkte auch diese Murmel und bewies seinen größten Kritikern, dass man nicht vorschnell urteilen sollte 2:0!!

Pause:
In der Pausenansprache wurde klar gemacht, dass die taktische Ausrichtung bisher gefruchtet hat, dass der Drops aber noch lange nicht gelutscht ist! An die Kampfstärke und den Rosettengeist wurde appelliert. Hinten sollte weiterhin dicht gemacht werden und der Spielaufbau der Gegner weiter im Keim zerstört werden. „Mürbe spielen!“ war so auch das Motto für Durchgang zwei.

Zweite Halbzeit:
In der zweiten Hälfte hatten sich die Lousberger einiges vorgenommen. Von Beginn an wurde gespielt, als wolle man die erste Halbzeit vergessen machen. Nach einem saftigen Pfund zeigte Heuters erneut seine Weltklasse zwischen den Pfosten – und als wäre diese Tat erneut die Initialzündung, gelang im direkten Gegenzug, wiederum nach Vorlage von Trantow, ein Lupfertor von Marco 3:0. Welche Nervenstärke muss dieser Spieler nach all der Kritik mitbringen, dass er einen Hattrick zustande bringt? Ein ums andere Mal schaffte es der Gegner nicht die gut aufgelegte Rosetten-Hintermannschaft zu knacken. Zwar hätte Heuters beinahe einen strammen Fernschuss selber über die Linie befördert, aber nachdem sein Großhirn wieder wusste, wie es seine Arme und Beine koordiniert, sicherte er auch diesen Ball kurz vor der Linie. Und so war es nicht verwunderlich, dass der ebenfalls stark spielende Philipp nach Hackenweitergabe von Trantow aus spitzen Winkel dem Tormann von Lok Lousberg einen einschenkte 4:0. Die große Chance zum 5:0 vergab Dr. Matthes leider kurz vor Spielende. Dennoch ein unerwartet hoher, aber verdienter SIEG!

Nachdem Schickmich vom Platz getragen wurde und allen bewiesen hat, dass er das Tore schießen noch lange nicht verlernt hat, freut sich die komplette Mannschaft auf das nächste Spiel am 26. November. Komme was da wolle: „Wir hauen se wech!!!“ DANKE AN ALLE DIE DA WAREN…

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